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Smartphones konkurrenzieren Netbooks und Navigationsgeräte (09.07.2009)
Nachdem Netbooks im Jahr 2008 einen Boom erlebt haben, mehren sich mittlerweile die kritischen Stimmen. Ein Netbook ist die abgespeckte Variante eines Notebooks, worin vielleicht schon das Hauptproblem liegt. "Wir sind etwas skeptisch, ob Netbooks heute irgend etwas überzeugendes bieten ausser dem Preis", meint Gartner-Analystin Carolina Milanesi. Das US-Marktforschungsunternehmen NPD Group hat vor kurzem festgehalten, dass rund 60 Prozent der Netbook-Käufer von der Leistungsfähigkeit der Geräte enttäuscht sind. Smartphones werden immer interessanter für alle Benützer, welche unterwegs sowieso eine mobile Internet-Verbindung herstellen und nicht auf einen Display mit hoher Auflösung angewiesen sind. Smartphones haben durchschnittlich eine längere Akkulaufzeit als Netbooks und häufig Windows Mobile an Bord, was das Synchronisieren von Mails und Terminen am Arbeitsplatz vereinfacht, denn Netbooks laufen oft unter dem Ressourcen schonenden Betriebssystem Linux, um die fehlende Leistung etwas kompensieren zu können.
Auch Navigationsgeräte haben Konkurrenz von den Smartphones bekommen, denn sie können in der Regel weder zum Telefonieren noch zum Musik abspielen benützen werden. Dies scheint je länger je mehr ein Hindernis beim Kauf zu sein, denn für viele Smartphones gibt es unterdessen Zusatzsoftware, welche teilweise schon vorinstalliert ist und das Navigieren mit dem eingebauten GPS-Empfänger ermöglicht. Falls kein GPS-Empfänger vorhanden ist, kann in den allermeisten Fällen per Bluetooth eine GPS-Maus verbunden werden, was die Empfangsqualität steigert, da diese an einem für GPS günstigen Ort befestigt werden kann, was beim Smartphone oft nicht möglich ist.
Quelle: pte, com2b.ch
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